Im heutigen Thema stellen wir Ihnen unsere Fertigungsmöglichkeiten aus dem Bereich des Pulverflammspritzens vor. Das Pulverflammspritzverfahren eignet sich besonders gut bei Reparaturen an eingelaufenen Wellen oder wenn Verschleißschutzschichten aufgetragen werden müssen.

Auf dem Bild dargestellt ist ein Wellensitz der um ca. 1 mm eingelaufen ist. Dieser Wellensitz wurde zunächst gereinigt, vorgedreht und im Pulverflammspritzverfahren neu aufgebaut. Bei der Auswahl des Verfahrens war darauf zu

Auf dem Bild dargestellt ist ein Wellensitz der um ca. 1 mm eingelaufen ist. Dieser Wellensitz wurde zunächst gereinigt, vorgedreht und im Pulverflammspritzverfahren neu aufgebaut. Bei der Auswahl des Verfahrens war darauf zu achten, dass bei dem Wellensitz mit Passfeder -im linken Bildabschnitt sichtbar- keine Beeinflussung des Rundlaufs erfolgt.

Als Auftragsverfahren wurde das thermische Spritzen im Kaltverfahren gewählt. Hierbei wird eine Objekttemperatur von unter 200° C während des gesamten Prozesses gewährleistet. Ein Verzug findet dabei nicht statt. Die Materialkomponenten wurden so gewählt, dass eine ausreichende Festigkeit für den Kugellagersitz vorhanden war und die Teile durch Drehen noch mechanisch bearbeitet werden konnten.

Im nachfolgenden Beispiel ist ein Ausschnitt eines Rührwerkes zu sehen, welches im Warmverfahren beschichtet wurde. Im konkreten Fall wurde eine Verschleißschicht mit einer Härte 64 HRC aufgetragen. Nach den notwendigen Vorbehandlungen erfolgte ein Auftragen der Verschleißschicht mit gleichzeitigem einschmelzen.

Die erzielbaren Schichtstärken reichen von 0,5 mm bis max. ca. 3,0 mm.

Der Vorteil hierbei ist, dass ein relativ kostengünstiges Trägermaterial verwendet werden kann. Auf den Grundwerkstoff wird dann ein sehr hochwertiger, homogener Überzug aufgetragen der den geforderten metallischen Eigenschaften entspricht .

Natürlich beraten wir Sie gerne und stehen Ihnen bei der Auswahl der Beschichtungswerkstoffe zur Seite .